Norbert Kricke – Bewegung im Raum

Ab dem 18. November 2022 wird die Ausstellung im 3. OG Norbert Kricke als Ausnahmekünstler ehren. Norbert Kricke, der Kunst nach 1945 in der Bundesrepublik Deutschland wegweisende Impulse vermittelt hat und dessen Werke bis heute nicht an Dynamik verloren haben. Neben den herausragenden Plastiken aus drei Jahrzehnten seines Schaffens sind auch zahlreiche Zeichnungen zu sehen.

Martin Assig „Weil ich Mensch bin“

Martin Assig (*1959) erzeugt mit der Technik der Enkaustik, der Wachsmalerei, mit Temperafarben und aktuell mit Acrylbildern seine ganz eigene Ästhetik. Poetisch und atmosphärisch dicht findet sie ihren Ausdruck in abstrakten Arbeiten wie auch in solchen, in denen Figürliches erkennbar bleibt, vor allem aber in den Zyklen, die in den letzten zwanzig Jahren entstanden sind und in denen sich Motiv und Geschriebenes den Bildraum teilen. Das MKM zeigt eine umfassend angelegte Werkschau des Künstlers mit rund 400 Arbeiten von den 1990er-Jahren bis heute, darunter eine Vielzahl großformatiger Tafelbilder wie auch zahlreiche Papierarbeiten.

Sammlung Ströher

Auf gut 5.000qm sind im MKM Highlights aus der Sammlung Ströher zu sehen, einer der wichtigsten und umfangreichsten Sammlungen deutscher Kunst nach 1945. Der Fokus liegt auf der Malerei. Die Sammlung umfasst zentrale Positionen der Kunstentwicklung in Deutschland, von der unmittelbaren Nachkriegszeit bis in die Gegenwart.