Kunst trifft… Sommerleithe | Klaus Weise liest aus seinem Debütroman

7. Juli 18.30 Uhr | Im Grenzbereich zwischen Schelmenroman und Autobiographie erzählt der Text aus der Perspektive eines im elterlichen Metzgerhaushalt aufwachsenden Kindes und Jugendlichen von den Wirrungen in den 50er und 60er Jahren: vom Glück im Kommunismus, von der Flucht, vom kalten Kapitalismus, in dem es hoch her und heiß zu ging.

Im Grenzbereich zwischen Schelmenroman und Autobiographie erzählt der Text aus der Perspektive eines im elterlichen Metzgerhaushalt aufwachsenden Kindes und Jugendlichen von den Wirrungen in den 50er und 60er Jahren: vom Glück im Kommunismus, von der Flucht, vom kalten Kapitalismus, in dem es hoch her und heiß zu ging, vom Wiederaufbau und 68, von
Armut und Axt, Diebstahl und Domsingschule, von Gabis Busen, Renates Mund und Monikas Silberblick, vom TÜV des Tötens, von Missbrauch und prallroten Kirschen, einem Molch, der fliegen kann, einer unglaublichen Theaterkatastrophe. Der Text ist hart, zart, spannend voller Poesie und Komik.

Klaus Weise: Theater-, Opern-, Filmregisseur und Autor. Geboren in Gera, 1958. Flucht der Familie aus der DDR, Studium an der Hochschule für Film und Fernsehen in München; erster Preisträger der Dr. Otto Kasten Stiftung, 1985; hat gearbeitet an namhaften Theatern in Deutschland – u.a. als Regisseur und Intendant am Theater Oberhausen und am Bonner Theater; Gastinszenierungen am Theater Basel, Schauspielhaus Zürich, Wiener Burgtheater, in München, Dresden und bei den Schwetzinger Schlossfestspielen.

Klaus Weise, Sommerleithe: Wortbegehung einer Kindheit diesseits und jenseits der Zonengrenze. Elsinor Verlag, 2021