JAUME PLENSA – Invisible | ab 26. Juni 2026

26. Juni bis 1. November 2026 - Das Museum Küppersmühle in Duisburg präsentiert die bislang umfassendste Einzelausstellung des renommierten spanischen Bildhauers Jaume Plensa. Zum ersten Mal seit einem Jahrzehnt widmet ihm ein deutsches Museum eine derartige Schau.

Das Museum Küppersmühle in Duisburg präsentiert die bislang umfassendste Einzelausstellung des renommierten spanischen Bildhauers Jaume Plensa. Zum ersten Mal seit einem Jahrzehnt widmet ihm ein deutsches Museum eine derartige Schau. In der Ausstellung erwarten die Besucher über 50 beeindruckende Skulpturen, eine Auswahl seiner Papierarbeiten sowie eigens für das Museum Küppersmühle geschaffene Wandzeichnungen – eine einzigartige Begegnung mit Plensas kraftvoller poetischer Kunst.


Meine Arbeit will immer Brücken bauen, Fragen stellen, Schönheit in den Alltag der Menschen bringen; Verbindungen zwischen Menschen schaffen, ohne dass Hautfarbe, Ideologie, Religion oder Geographie eine Rolle spielen.“

Plensa ist international bekannt für seine eindrucksvollen Arbeiten im Öffentlichen Raum, die er seit über 20 Jahren in allen Kontinenten der Welt präsentiert hat. Herausragend war sein Projekt „Secret Garden“ im Sommer 2025 anlässlich der Salzburger Festspiele auf dem Residenzplatz der Stadt. In Deutschland hat er Großskulpturen in Bonn-Bad Godesberg („Laurelle am Bahnhof“, 2024), Frankfurt am Main („Body of Knowledge“, 2010) und Potsdam („Gläserne Seele“, 2000) realisiert. Er ist einer der bedeutendsten universellen Künstler unserer Zeit.

Die Ausstellung im Museum Küppersmühle präsentiert eine große Skulptur im Eingangsbereich des Hauses – „Flora“, 2021 – sowie eine spektakuläre Installation im Siloraum – „Invisible Anna“, 2018: ein großer, transparenter Kopf aus Edelstahlstäben, dessen erhabene Ausstrahlung den Raum beherrscht.

In acht weiteren Räumen wird die formale und inhaltliche Bandbreite der Werke von Jaume Plensa mit Arbeiten aus verschiedensten Materialien anschaulich. Der Künstler arbeitet mit Marmor, Alabaster, Kunststoff, Bronze- und Eisenguss sowie Stahl in verschiedenen Maßstäben.

Anlässlich der Ausstellung erscheint eine außergewöhnliche Publikation im Großformat mit Ausstellungsansichten, einem Interview von Walter Smerling mit dem Künstler und einem Essay von Clemens Setz.

Plensas Werke sind rätselhaft und inspirierend zugleich. Sie laden zur Kontemplation über uns selbst, über Schönheit und Erhabenheit ein. Der Schriftsteller Clemens Setz schliesst seinen Essay für die Publikation zu dieser Ausstellung mit einer konzisen Beobachtung:

„Vor ihnen stehend, bleiben wir allein mit uns selbst, und das nicht eingeschüchtert oder unerfüllt, sondern beschenkt und eigentümlich erhöht.“

Eindrücke der Eröffnung